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Erstes Stelldichein
«Moskowskij Komsomolez» am Amur, №21, 23—30 Mai 2002.

Inga Titowa, deren Gemälde sich in den Privatsammlungen in Russland und auch in Deutschland befinden, stellt eine auf Stoff gemalte welt vor. Die Frauengestalten wickeln die Seele mit strömender Wärme und Licht ein, ziehen magisch den Blick an. Die Dissonanz des Farbtones und die verwickelte Plastizität fössen Freude in jede geheime Ecke des Herzens ein. «Andromeda», «Flora» «Ajsedora»... so heissen die Gemälde der Sammlung «Erstes Stelldichein». Sie zeigen die Feinheit und die Erhabenheit, die Schutzlosigkeit und die Mächtigkeit der Aufgelösten auf der Seide. Es zieht die Vertraumheit und die Lyrik vom «Erwachen» den Betrachter in denBann... In den Linien der darstellten Gesichter ist es leicht, die Malerin zu begegnen: die blauen bodenlosen Seen der Augen — Ingas Augen... Und natürlich ist die Begegnung mit der Kunst nur ein erstes Stelldichein...
Es vertieft sich in das Geheimnis des Lichtes, der Farben und des Stoffes, in denen sich einTeil der Seele der Künstlerin bewahrt. Gerne habe icg ihre Einzel ausstellung besucht, vielleicht, die in den Ausstellungsräumen der Amurmesse zu sehen war.
Oxana Minjaewa

Fliegende Flügel von Batik
«Komsomolskaja Prawda» im Amurgebiet, 24 Mai 2002.

Auf der Veranstaltungseröffnung war Inga aufgeregt und hatte sich ein aus Seide im Batikstil selbstgemachtes Halstuch um den Hals gebunden. Das war ihre erste Einzelausstellung, obwohl waren ihre Ausstellungen in Wladiwostk, Chabarowsk, Sankt-Petersburg, Kornwestheim (Deutschland) dargestellt. Und natürlich in Blagowestschensk. 2000 wurde Inga Siegerin des Wettbewerbes «Magie der Mode». Und im Jahre 2001 in «Magie der Mode» hat ihre Kollektion «Ajsedora» allen begeistert. «Haben Sie bemerkt, dass alle Gestalten auf ihren Gemälden mit Grazie, mit den Augen, Inga ähnlich sind» — flüstert mir ein Besucher der Ausstellung in Ohr. Und wirklich erinnern die verliebte «Andromeda» vom Triptychon, die blühende «Flora» und das Mädchen vom Gemälde «Erwachen» an die zarte, blauäugige junge Inga. Als Inga 5 Jahre alt war, waren ihre Eltern aus Ural nach Blagowestschensk gekommen. Schon von Kindheit an begann sie zu malen. Ihr Vater Juri Grigorjewitsch hatte selbst geträumt Künstler zu werden. Er ermutigte Inga zur Malerei. Ingas Zukunft war vorausbestimmt: Kunstschule, pädagogische Fachschule 2 in Blagowetschensk, künslerische Berufsfachschule in Wladiwostok, Studium an der Amur Uni an der Fakultät für Design. Am Anfang hat sie sich mit Aquarellen und Ölmalerei beschäftigt, später an einer Privatschule hat Inga Batik kennengelernt. Batik ist eine Malerei auf Seide. Eine leichte und zarte Malerei, aus aus Indonesien stammt. Im Jahre 1997 hat Inga vom russischen Künstler Roman Tyrtow (Erte) gelernt. Sie wurde von seinen Gemälden fasziniert, und hat sich dann selbst mit Batik beschäftigt. Inga hat nach Broschüren gesucht, in denen die Technik der Batikmalerei beschrieben war. Mit der Zeit hat sie eine Reihe «Erte gewidmet» geschaffen. Inga erzählt: «Auf Seide malen ist es schwerer als auf Rohleinen. Die Farben verschwimmen». Aber Inga hat eine leidenschaftliche Vorliebe für Batik. «Wenn ich mich lustlos fühle, arbeite ich. Meine Arbeit macht mir Freude. Zuerst mache ich eine Skizze. Das Bild entsteht bei der Arbeit. Man kann mit Batik einen Stoff bemalen und dann ein schönes daraus Kleid nähen.» Die Künstlerin kann nicht erklären, wie ein Bild ensteht: durch das Hören einer Melodie, das Lächeln eines unbekannten Menschen, oder durch ein Buch, das sie gelesen hat. Die 15 letzen Gemälde befinden sich in Privatsammlungen in Russland und Deutschland.
Swetlana Borzunowa
   

Inga Titowa

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